Sonntag, 26. Februar 2023

Tree of Life

 

Bild: commons.wikimedia.org/_Shijan Kaakkara

 

Der "Tree of Life" ist ein berühmter einsamer Baum, der in der Mitte der brennenden Wüste von Bahrain steht. Er ist auch bekannt als "Shajarat-al-Hayat" auf Arabisch, was "Baum des Lebens" bedeutet. Der Baum ist ein Wahrzeichen und eine Touristenattraktion in Bahrain und wird oft als ein Symbol für den Überlebenswillen und die Anpassungsfähigkeit der Natur in lebensfeindlichen Umgebungen angesehen.

Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bahrain_Tree_of_Life_19.jpg


 

Der Baum selbst ist etwa 9,75 Meter hoch und hat einen Umfang von 4,5 Metern. Sein genaues Alter ist unbekannt, aber es wird geschätzt, dass er mehrere hundert Jahre alt ist. Obwohl der Baum in der Mitte einer sandigen, kargen Wüstenlandschaft steht, hat er durch ein komplexes System von Wurzeln und Untergrundquellen genug Wasser und Nährstoffe, um zu überleben.

Bild: commons.wikimedia.org/Desmondgomez

 

Es gibt viele Legenden und Geschichten rund um den "Tree of Life". Einige behaupten, dass er der Ort ist, an dem der biblische Garten Eden einst existierte. Andere sagen, dass der Baum von einem heiligen Mann gepflanzt wurde, der von Gott beauftragt wurde, den Menschen in der Wüste Hoffnung zu geben.

Bild:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6d/Bahrain_Tree_of_Life_01.jpg


Unabhängig von seiner Herkunft ist der "Tree of Life" ein beeindruckendes Beispiel für die Fähigkeit der Natur, sich anzupassen und zu überleben, selbst unter extremen Bedingungen. Er ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Fotografen und ein wichtiges kulturelles Symbol für die Menschen in Bahrain.

A symbol of hope 

Donnerstag, 23. Februar 2023

Wälder in Uganda aufforsten

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Habitat_Destruction,_Uganda_%2821429887344%29.jpg

 

Reforestation in Uganda ist ein wichtiges Umweltschutzprojekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Wälder des Landes wiederherzustellen und zu schützen. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um den Verlust von Wäldern und die damit verbundenen Umweltauswirkungen in Uganda zu bekämpfen.



 

Wälder sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems, da sie nicht nur eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten beherbergen, sondern auch die Bodenqualität verbessern, Wasser speichern und den Kohlenstoffgehalt in der Atmosphäre reduzieren. Leider haben sich viele der Wälder in Uganda in den letzten Jahrzehnten aufgrund von Abholzung, Brandrodung und Landnutzungsänderungen erheblich verringert.



 

Das Reforestation-Projekt in Uganda konzentriert sich auf die Wiederaufforstung von degradierten Flächen sowie die Schaffung von neuen Waldgebieten. Dabei werden hauptsächlich einheimische Baumarten wie die Mahagoni, Teak, Eukalyptus und Pinien gepflanzt. Diese Baumarten sind an die Umweltbedingungen in Uganda angepasst und haben eine hohe Überlebensrate.



 

Das Projekt wird von verschiedenen Organisationen unterstützt, darunter Umweltschutz-NGOs, lokale Regierungsbehörden und private Unternehmen. Eine der bekanntesten Organisationen, die sich für die Wiederaufforstung in Uganda einsetzen, ist das Jane Goodall Institut. Die Organisation hat in Uganda zahlreiche Aufforstungsprojekte durchgeführt, die dazu beigetragen haben, die Wälder des Landes wiederherzustellen und die Lebensbedingungen der Gemeinden zu verbessern.



 

Es gibt viele Möglichkeiten, sich an der Reforestation in Uganda zu beteiligen. Eine Möglichkeit besteht darin, direkt an einem Aufforstungsprojekt teilzunehmen und Bäume zu pflanzen. Es gibt viele Organisationen, die Freiwilligenarbeit in Uganda anbieten, darunter auch das Jane Goodall Institut. Es gibt auch viele Möglichkeiten, das Projekt finanziell zu unterstützen, indem man eine Spende an eine Organisation spendet, die sich für die Wiederaufforstung in Uganda einsetzt.

Quelle aller Fotos: flickr.com

 

Insgesamt ist das Reforestation-Projekt in Uganda ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel und den Verlust von Wäldern. Es hat das Potenzial, die Umweltbedingungen in Uganda und die Lebensbedingungen der Gemeinden, die von den Wäldern abhängig sind, erheblich zu verbessern. Think twice and support :)

Jane Goodall

My Climate

Green Earth


Mittwoch, 15. Februar 2023

Keine Sonne für den Regenwurm

Sie sind blind, taub und stumm - können nur kriechen, sind länglich und schleimig. Genau genommen sind sie nur ein Strich in der Landschaft, aber was für einer! Regenwürmer produzieren hervorragenden Dünger. 

Heute ist der Tag des Regenwurms! Hört sich erstmal etwas komisch an, gewinnt aber bei nochmaligem Nachdenken an Bedeutung. Mein Sohn zeigt grosses Interesse an den lichtscheuen Gesellen, die sich vornehmlich bei Regenwetter blicken lassen. Viele Erwachsene verspüren einen gewissen Ekel vor ihm, wohingegen Vögel ihn zum Fressen gern haben und Gärtner sich stets über seine Anwesenheit erfreuen. Es besteht kein Zweifel, dass der Regenwurm ein äußerst nützliches, für das ökologische Gleichgewicht von Gärten und Wiesen wichtiges Tier verkörpert.

Der Tag des Regenwurms wurde 2005 zum ersten Mal gefeiert. Ins Leben gerufen wurde der Tag, um den ehrenwerten Gesellen zu schützen, aber auch darum, auf die Wichtigkeit der Bodengesundheit aufmerksam zu machen - und wie relevant diese für den Umweltschutz ist. Die zwischen 1,5 Zentimeter bis zu einem halben Meter langen Tiere lockern den Boden und bearbeiten ihn so, dass die Nährstoffe wieder für die Pflanzen verfügbar werden. Ausserdem verbessern sie das Bodengefüge. Die weltweit rund 3000 Arten (Tendenz abnehmend) graben im Garten um, kompmostieren altes Laub und düngen mit ihrem nährstoffreichen Kot den Garten. Durch ihr stetes Graben belüften sie ausserdem den Boden und dank ihrer grossangelegten Gänge staut sich keine Nässe, sondern die Erde saugt den Regen wie ein Schwamm auf. 

Der Regenwurm ist einer der stärksten Tiere der Welt, zumindest im Verhältnis zu seiner Körpergrösse: Sie können das 50- bis 60-Fache ihres eigenen Körpergewichts stemmen! Bis ins 16. Jahrhunder hinein wurde er "reger Wurm" genannt, weil er ständig arbeitet und frisst. Daher rührt sein Name, nicht wie viele denken vom Regen. Die Vibrationen der Regentropfen locken ihn höchstens aus der Erde an die Oberfläche, wo er von hungrigen Amseln gefressen oder von Maschinen zerdrückt wird. 

Wenn wir einen Regenwurm sehen, handelt es sich meistens um den Tauwurm, mit seinem rötlich gefärbten Vorderende und seinem blassen Hinterteil. Er lebt in Wiesen, Gärten und Obstanlagen und gräbt bis zu drei Meter tiefe Gänge. Die Tiere graben und fressen praktisch ununterbrochen. Sie ernähren sich von Miktroorganismen, abgestorbenen Pflanzenresten und Blättern. Bevor der zahnlose Wurm fressen kann, müssen Pilze und Bakterien die Pflanzenteile für ihn zerkleinern.

Wie vielen anderen Tieren, geht es dem Regenwurm an den Kragen: Umwelteinflüsse, Klimawandel mit zunehmenden trockenen Sommermonaten sowie grosse und schwere Landwirtschaftsmaschinen, die über seine Lebensräume rollen und sie zerstören, machen ihm zu schaffen. Ein weiteres Problem betrifft die Verbetonisierung der Landschaft und der damit einhergehenden Versiegelung der Böden. Gemäss Experten, leben unter Beton keine Würmer. 

Dass der Lebensraum der fleissigen Helfer vernichtet wird ist nicht nur tragisch, sondern wirkt sich nachteilig auf unsere Bodenkulturen und ihre Gesundheit aus. Deshalb ist es richtig, dass man dem Regenwurm einen Tag im jahr widmet und auf seine besondere Bedeutung in der Natur aufmerksam macht. 

Übrigens: Ein Regenwurm lebt nicht einfach weiter, wenn man ihn teilt - zum Beispiel aus Versehen mit einem Spaten. Schon gar nicht beide Hälften. Nur mit Glück, wenn man den Wurm ganz hinten erwischt, hat das vordere Ende eine Chance!

 

Dienstag, 14. Februar 2023

Blind, taub und stumm


 
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a0/Three_wise_monkeys_%282687444500%29.jpg

Lang ist es her, als ich das letzte Mal meinen Blogg gefüttert habe. Während sich in meinem Leben vieles verändert hat (ich wurde Vater) bleibt der Umweltschutz weltweit in den Kinderschuhen stecken. Dank fridays for future wuchs die Popularität des Themas kurzfristig und zu Beginn der Pandemie waren utopisten wie ich, davon überzeugt, dass ein weltweites Umdenken angestossen werden könnte - möglicherweise dank einer weltumspannenden Gefahr. 


 

Während die Gefahr sich relativiert hat, bleibt der Schwung für ein nachhaltiges Leben weiterhin im Stau stecken. Ein Zustand, der nicht nur gefährlich, sondern auch törricht ist. Tausende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben tausende Beweise geliefert und doch scheint die Wirtschaft, die Politik und vor allem auch die Gesellschaft, blind, taub und stumm. Der blaue Planet wird nicht nur von einer nie dagewesenen Klimakrise bedroht, wie schaufeln damit und simultan die Gräber von Millionen Spezien, die unsere Welt bewohnen und bereichern. 

 

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Es ist mehr als beängstigend zu sehen, wie wir die Biodiversität mit Füssen treten, wie sich der vernünftige Mensch über Tier und Natur hinweg- und sich wenig bis kaum ambitionierte Ziele setzt, die kaum sind sie gesteckt, für gescheitert erklärt werden. Natürlich ist es hinlänglich bekannt, dass die Menschheit erst dann handelt, wenn es zu spät ist oder zu sein scheint - doch mir stellt sich die Frage, ob wir nicht schon längst wissen, dass es zu spät ist?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Point_of_No_Return.jpg 

Ich bin nicht besser, wie Du! Auch ich werde von Müssigang, Bequemlichkeit und nicht zuletzt vom Leben selbst beeinflusst. Mögen meine Gedanken noch so ehrenwert sein, doch entscheidend ist nicht, was wir denken, sondern was wir tun. Vor Jahren wollte ich einen Blogg erstellen, der sich der Klima- und Biodiversitätskrise annimmt, mit dem ich über hoffnungsvolle Neuheiten sowie traurige Wahrheiten berichte und der letztenendes eine Anlaufstelle und Informationsquelle für interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürgern werden sollte. Ihr seht selbst, wie befliessen ich mein Vorhaben in die Tat umgesetzt habe ;)

My cat "Gismo"

 

Obschon ich mich in den letzten Jahren um vieles anderes, scheinbar wichtigeres gekümmert habe, blieb tief in mir der Wunsch, eines Tages doch noch Hoffnung spenden zu können. Die letzten Jahre haben mich dazu motiviert, einen weiteren Versuch zu starten und meinem Blogg neues Leben einzuhauchen - denn noch immer stehen wir vor dem Abgrund und wollen Fortschritt auf Biegen und Brechen. Deshalb ist es nach wie vor von entscheidender Bedeutung, dass Wir nicht die Augen vor der Scheisse verschliessen, sondern begreifen und verstehen und letztlich zu handeln beginnen. Es ist nie zu spät aktiv zu werden! Es ist nie zu spät nochmals darüber nachzudenken. Think twice!


Sonntag, 6. November 2016

International Day for Preventing the Exploitation of the Environment in War and Armed Conflict

Heute ist der internationaler Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Dass dem Umweltschutz in Friedenszeiten relativ grosse Beachtung geschenkt wird, mag schön und gut sein, leider ist es in bewaffneten Konflikten schnell darum geschehen.


Gemäss dem Global Peace Index 2016 hat sich die Sicherheitslage weltweit leicht verschlechtert. Wobei vor allem der Nahe Osten und Nordafrika zu dieser Verschlechterung beigetragen haben. Und in diesen Tagen forciert die Anti-IS Koalition ihre Bemühungen sowohl im Irak als auch in Syrien, wichtige Gebiete zurück zu erobern. In diesen Stunden wurde der Sturm auf Rakka verkündet. Ich möchte mich hierzu nicht weiter äussern, nur die Frage aufwerfen, in wie weit bei soviel Konfliktpotential wichtige Umweltfragen nicht auf der Strecke bleiben?
Und dafür steht der heutige Tag, auch in kriegerischem Umfeld nicht den Blick für den Umweltschutz zu verlieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn es gar keine bewaffneten Konflikte mehr geben würde und sich die Menschheit um wesentlichere Probleme kümmern könnte, aber die Realität zeichnet ein anderes Bild.
Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung von Frieden, Wohlstand und Würde zu erreichen, welche an der Pariser Klimaschutzkonferenz von letztem Jahr festgelegt wurden, ist es gemäss Ban Ki Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, "wesentlich die gemeinsame Pflicht, der Natur in Friedens- aber auch Kriegszeiten Sorge zu tragen, zu verstehen." Schlechtes Wirtschaften zu Lasten der Umwelt und natürlicher Ressourcen kann das Entfachen gewaltätiger Konflikte fördern. Umgekehrt können Umwelteinflüsse und Resourcen auch zum Auslöser von friedlicher, vertrauensbildender und Armut reduzierender Kooperation werden.

"On this International Day, I urge governments, businesses and citizens around the world to prioritize environmental care and the sustainable management of natural resources for preventing conflict, building peace and promoting lasting prosperity." Secretary-General Ban Ki-moon

Jedoch zählt die Menschheit ihre Kriegsverluste anhand von toten und verletzten Soldaten und Zivilpersonen, zerstörten Städten und Lebensgrundlagen. Die Umwelt bleibt meistens das unveröffentlichte Opfer von Kriegen. Wasserlöcher werden verschmutzt, Ernteerträge abgefackelt, Wälder gerodet, Böden vergiftet und Tiere getötet - nur um militärstrategische Vorteile zu erhalten.
Was denkt IHR von diesem Tag? Findet IHR die Idee dahinter verwerflich oder würdet IHR für sie einstehen? Wie hoch steht der Umweltschutz bei EUCH im Kurs?


Hochachtungsvoll WoW

Long time ago


Lange ist es her, als ich zum letzten Mal etwas gepostet habe. In meinem Leben hat sich in der Zwischenzeit einiges verändert. Ich habe meine bezaubernde Freundin zur Frau gemacht und geheiratet, das Studium abgeschlossen und den Eintritt in die Berufswelt vollführt. War auch mal Zeit, die Führerscheinprüfung zu absolvieren und zu bestehen. Mit der gewonnenen Mobilität fühle ich mich  bereit, meinem Blog Leben einzuhauchen.

WallofWishes soll eine neue Ausrichtung erhalten. Vorerst treffen diese Erneuerungsmassnahmen auf den Inhalt der Seite. Über die nächsten Monate und Jahre sollen verschiedene Hintergrundsberichte, Tipps und Tricks und Aktualitäten zu den Bereichen Umwelt, Energie und Technologie erscheinen. Mit meinem Blog verfolge ich das Ziel, möglichst viele von EUCH zu erreichen.
Meiner Meinung nach ist die Zukunft der Menschheit vom Blauen Planeten, von nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, sowie von grünliberalen Innovationen abhängig. Nur wenn WIR ALLE aufwachen und uns bewusst werden, dass die Weiterführung eines auf RessourcenverschwendungUmweltzerstörung und Ausbeutung basierenden und weltumspannenden Wirtschaftssystems, zwangsläufig dazu führt, dass 99% der Menschen von den Brotkrümmel des Restes lebt. Dass der POINT OF NO RETURN bald erreicht ist und wir TAUSENDE Pflanzen- und Tierarten für IMMER zerstört und ausgerotet haben.

WallofWishes soll kein moralisierender Blog sein - ganz im Gegenteil - ich möchte auf PROBLEME hindeuten, um LÖSUNGEN aufzuzeigen. Natürlich habe ich keine vollumfängliche Lösung parat und ich werde auch keine aus dem Hut zaubern, alles was ich beitragen möchte ist: EUCH eine Plattform bieten, auf der IHR EUCH informiert, orientiert und motiviert. WallofWishes möchte inspirieren und zum Handeln animieren.

Ich brauche EUCH ALLE, nicht um damit bekannt zu werden oder mehr FOLLOWER vorweisen zu können. NEIN! Ich brauche EUCH ALLE, damit WIR GEMEINSAM die WELT VERÄNDERN und angenehmer gestalten können. Mein CREDO ist: Wenn WallofWishes Steine ins Rollen bringen kann, dann MÜSST IHR die Welle mitreiten, damit wir Fit bleiben und das Projekt zu einem Hit treiben. Ich möchte primär GUTES im KLEINEN bewirken. Bin aber nicht böse, wenn die Kunde von WallofWishes von EUCH über Stadt und Land getragen, geteilt und geliked wird.

Ich bin kein Weltverbesserer - ich sehe mich mehr als einer von Vielen Weltoptimiererinnen und Weltoptimierer. Da ich auch keine ONE-MAN-SHOW starten möchte, freue ich mich über jedwelcher Art von MITARBEIT und UNTERSTÜTZUNG meines Projektes. Habt IHR IDEEN, welche die Welt verändern und optimieren können, kennt IHR innovative UNTERNEHMEN und PROJEKTE, die nicht unerwähnt bleiben dürfen? Habt IHR Neuigkeiten von sozialen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Projekten, welche auf unserem Radar erscheinen müssen? Ich bin DANKBAR für Informationsmaterial, Fotos, Artikel, NSA-Mitschnitten, Geheimprotokollen und das Lesen und Verbreiten meiner Texte. Hier ist der Ort und die Zeit, mit kleinen Schritten grosse Sprünge vorzubereiten. Schluss mit SCHWARZMALEREI, WallofWishes versucht Träume und Wünsche zu verwirklichen und Hoffnung zu spenden. Lasst uns GEMEINSAM in ein lebenswertes Morgen schreiten, ein Morgen, welches UNSERE KINDER in ihrer ganzen Vielfallt und Schönheit geniessen können.

Hochachtungsvoll WoW

Freitag, 15. Mai 2015

America is waiting


America is waiting : Brian Eno/David Byrne:

Der Song: „America is waiting“ vom Album: „My Life in the Bush of Ghosts” ist repräsentativ für die kreative Schaffensphase der frühen 1980er Jahre von David Bryne. Gemäss Allmusic.com werden verschiedenste Rock/Folk/Pop-Elemente aus der ganzen Welt in den Liedern verarbeitet:” from radio talk-show hosts, Lebanese mountain singers, preachers, exorcism ceremonies, Muslim chanting, and Egyptian pop, among others.“[1] Nicht nur der Song „America is waiting“, sondern das ganze Album sind bahnbrechend für den Rock der 1980er Jahre:“ The songs on My Life in the Bush of Ghosts present myriad elements from around the world in the same jumbled stew, without regard for race, creed, or color. As such, it's a tremendously prescient record for the future development of music during the 1980s and '90s. »[2]

Erstmals in der Geschichte der Popmusik, wurden enorme Mengen an Samples verwendet und in die Songs eingepflanzt. Rather than featuring conventional pop or rock singing, most of the vocals are sampled from other sources, such as commercial recordings of Arabic singers, radio disc jockeys, and an exorcist. Musicians had previously used similar sampling techniques, but critic Dave Simpson declares it had never before been used "to such cataclysmic effect" as on My Life.”[3]

Das Album wurde vollständig analog aufgenommen, was einen grossen Aufwand mit sich brachte und gemäss dem Motto: “Versuch und Irrtum” aufgebaut wurde:” the vocalists were recorded sometimes several decades before being re-appropriated by Eno and Byrne, and the voices often seemed to take on unanticipated qualities when placed in the new context.”[4]

 

 




[1] http://www.allmusic.com/album/my-life-in-the-bush-of-ghosts-mw0000651183
[2] http://www.allmusic.com/album/my-life-in-the-bush-of-ghosts-mw0000651183
[3] http://en.wikipedia.org/wiki/My_Life_in_the_Bush_of_Ghosts_(album)
[4] http://en.wikipedia.org/wiki/My_Life_in_the_Bush_of_Ghosts_(album)

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Namenlose Kinder

Ich spreche von den namenlosen Kinder
Deren Weinen und Schluchzen ungehört bleibt
Wer mag schon diese Bilder
Wenn man lieber ungestört schweigt
Ich gebe ihnen eine Stimme
Und dem Ganzen einen Namen
Deshalb schreibe ich in diesem Sinne
Zeige Mitgefühl und Erbarmen
Seid nicht zu stolz und zeigt eure Gefühle
Lässt Licht in diese düstere Welt
Nehmt Holz und bringt Wärme in die Kühle
Zu viele Menschen lüstern dem Geld
Geht nicht blind und taub
Sondern hört auf euer Herzen
Seht euer Kind und glaubt
Nur so verschwinden diese Schmerzen
Zu viel Leid mussten sie schon ertragen
Die Bürde ihrer Erfahrungen wiegt viel zu schwer
Deshalb vergisst den Neid und das Beklagen
Sonst hört man das Kinderlachen nimmer mehr
Es ist noch nicht zu spät, doch müssen wir jetzt handeln
Wir setzen die Reichen auf Diät, so können wir uns verwandeln
Worte fliehen mit dem Wind aber Taten bleiben bestehen
Denkt an das Kind, wie soll es euer verneinen verstehen
Sagt ja zum Leben mit all seinen Schwierigkeiten
Verliert nicht die Hoffnung und den Glauben
Lasst uns nicht gierig streiten
Auch die Kleinsten können zu Grossem taugen
Legt eure Masken ab, bringt Liebe in euer Leben
Ich habe dieses Hassen satt, es ist Zeit einander zu vergeben
Denkt einmal an all die armen Kinder
Verletzlich halb verhungert und dem Tode nahe
Träumen von Geborgenheit und einem warmen Winter
Entsetzlich kalt, wenn wunderts entdeckt ihr eure rohe Gnade
Wer jetzt noch weiter verborgen bleibt den warnen Bilder
Deshalb schreibt euch Menschlichkeit auf die grosse Fahne

Freitag, 13. Dezember 2013

Crazy

Es ist schon verrückt, was sich manchmal in dieser Welt abspielt... da gibt es ein Unternehmen, dessen Gründer zu den reichsten Menschen der Welt gehört, zumindest ist er der reichste Bewohner der Schweiz, die nicht gerade für ihre Armut bekannt ist. Unlängst ist er wieder in seine Heimat zurückgekehrt, aber machte dies nicht mit einem dicken Gewinn in der Tasche. Da ist also dieser Gründer der Firma, der ungeheuer viel Geld verdient hat und immer noch enorm abkassiert und auf der anderen Seite hört man, dass diese Firma anscheinend billige Arbeiter aus der Slowakei verpflichtet hat um Bauarbeiten durchzuführen. Dabei soll es zu Lohndumping gekommen sein wodurch die Arbeiter um mehrere Tausend Franken geprellt worden seien. Als hätte besagte Firma nicht genug flüssige Mittel um ihre Arbeiter gerecht und fair zu entlohnen?
Es wurde angeblich nicht der branchenübliche Lohn ausbezahlt, zudem fielen Teile der Kosten und Logis auf die Arbeitnehmer zurück. Nach Einschätzungen der Gewerkschaft Unia, sie organisiert die Arbeitnehmenden in Industrie, Gewerbe, Bau und privatem Dienstleistungsbereich, könnten den Arbeitern Nachzahlungen von mehreren Tausend Franken zustehen.
Es ist schon verrückt, wie die Firma einer der reichsten Personen auf der Welt agiert um Gewinn zu erzielen und dabei arme ausländische Arbeiter um ihren gerechten und hart verdienten Lohn bringen wollen... Wer wundert sich dann noch, dass der Gründer dermassen viel Geld auf der Seite hat und immer noch reicher wird? Think twice, wenn ihr das nächste mal in besagter Firma einkauft, nur weil es günstig ist oder bequem dort einzukaufen. Es ist nicht immer alles Gold was glänzt, daher schaut lieber auf die Umstände, wie etwas zustande gekommen ist oder einfach hinter die Fassade um die Wahrheit zu sehen.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Eine Pille gegen Aids

Täglich infizieren sich ungefähr 7000 Personen an dem Humane Immundefizienz-Virus genannt HIV weltweit, wobei vor allem in Drittweltländern die Rate exponentiell höher ist als in den übrigen Gebieten. Das HI-Virus ist  in erster Linie eine sexuell übertragbare Infektionskrankheit. Jedoch kann sie auch von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden. Aids jedoch wird nur das Endstadium dieser Infektionskrankheit genannt. Die Inkubationszeit kann dabei bis zu 10 Jahren betragen, was dazu führt, dass viele Infizierte Personen erst mehrere Jahre nach der Infektion das Problem erkennen und bis dato möglicherweise bereits andere Personen damit infiziert haben könnten. Bis Heute gibt es keine Medikamente oder Therapien, die den HI-Virus ausschalten oder zerstören könnte, allein die Ausbreitung wird eingedämmt. Mit sogenannten antiretroviralen Therapien, welche das Immunsystem bei ihrer Tätigkeit unterstützt, dass es Jahrzehntelang bei der Infektion bleibt, die Krankheit jedoch noch nicht ausbricht. Diese medikamentöse Behandlung fruchtet am meisten, wenn der HI-Virus früh entdeckt wird, da das Immunsystem bis dahin nicht im grösseren Masse angegriffen wurde. Sollte man die Medikamente jedoch absetzten vermehrt sich das Virus drastisch was zu einer schlechteren Entwicklung beiträgt -  man bleibt also das Leben lang abhängig von diesen antiretroviralen Medikamenten. Zusätzlich zur Stabilisierung des Immunsystems wird auch die Übertragbarkeit des Virus auf andere stark eingeschränkt, was ein positiver Nebeneffekt der Medikamentation ist.
 
Es werden drei Stadien unterschieden:
1. Akute HIV-Infektion (auch Primoinfektion): Diese Phase beginnt augenblicklich nach der Ansteckung und dauert etwas 7-10 Wochen. Wobei die Patientinnen und Patienten an Symptomen wie Gelenk -und Muskelschmerzen, Fieber und vergrösserten Lymphknoten zu kämpfen haben. Da diese Symptome jedoch auch ohne Behandlung wieder verschwinden, glauben die meisten infizierten Personen es sei eine Art Grippe gewesen.
2. Klinisch stumme Phase: In den darauffolgenden Jahren (7-10Jahre) treten keine weiteren Symptome auf. Während sich der Infizierte vordergründig gesund und fit fühlt, kämpfen in seinem Körper das Immunsystem gegen die HI-Viren. Leider ist es ein ungleicher Kampf, denn am Schluss behalten die HI-Viren immer die Oberhand, was dann zu weiteren infektiösen Erkrankungen und sogar zum Tod führen kann.
3. Aids: Das Immunschwäche-Syndrom Aids beginnt etwa 10–12 Jahre nach der Ansteckung mit lebensbedrohlichen Krankheiten, sogenannten opportunistischen Infektionen, Krebserkrankungen oder schwere Allgemeinsymptome wie Fieber, Hirn -und Nervenkrankheiten. Die Erkrankung endet immer mit dem Tod der Betroffenen, da das Immunsystem zu geschwächt ist um den Menschen vor anderen Erkrankungen zu schützen.  
 
Dank guter Informationspolitik und auf das Problem aufmerksam machen konnten in den westlichen Ländern sowohl die Ansteckungsgefahr, als auch die effektiven Ansteckungen in den letzten Jahren immer weiter gesenkt werden. Auch dank neuer Methoden bei der Behandlung, vor allem neuer Medikamenten konnte die Zahl der Neuinfizierten verringert werden. Hauptproblem bleiben weiterhin die armen Länder dieser Welt, die einfach zu wenig finanzielle Mittel haben um die hohen Therapiekosten zu decken. Ein weiteres grosses Problem stellt die Raffgier einiger Pharmakonzerne dar, die mit den Medikamenten eine fette Rendite erzielen können und die Medikamente, namentlich preisgünstige Generika kaum eine Chance haben sich gegen die Patente der Pharmariesen durchzusetzen.